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Theaterbesuch im Rahmen des Deutschunterrichts

„Das zweite Mal“

 

,,Das zweite Mal“- worum es da wohl geht? Diese Frage stellten wir uns, als wir erfuhren, dass wir zu diesem Theaterstück ins Strahl-Theater Berlin fahren werden! Wer hätte gedacht,  dass es (wie ich finde) so spannend sein wird? Lea ist ein ganz normales junges Mädchen. Das dachte ich zumindest! Aber  Lea schwänzt seit Monaten die Schule und lässt die Mahnbriefe an ihre Eltern verschwinden. Und dann wird sie auch noch beim Ladendiebstahl erwischt! Als ihre Mutter durch einen Anruf der Schule erfährt, dass Lea schwänzt, versucht sie sich ein wenig von diesem Schock zu beruhigen. Doch dann ruft die Polizei an und bittet sie, ihre Tochter Lea vom Revier abzuholen. Als ob das nicht genug wäre, schließt Lea sich jetzt auch noch einer Sprayergruppe an, in der Matze ist. Lea ist heimlich in ihn verliebt und will (soll) auch in einer Nacht filmen,  wie Matze mit seinen zwei Freunden Kalle und Wutze mal wieder eine Wand ansprayen. Das hat sie ihnen versprochen. Doch plötzlich kommt die Polizei und ertappt nur Lea, da die anderen schneller fliehen konnten. Wieder wird Lea von ihren Eltern auf dem Polizeirevier in Empfang genommen. Es muss sich jetzt endlich etwas ändern!


Leas Eltern spionieren ihrer Tochter hinterher und finden die drei anderen Mitglieder der Bande heraus. Matze kann alles erklären und wird nun als Freund von Lea akzeptiert. Kalle verliert durch einen Unfall beim sprayen sein Bein und Wutze muss einen Alkohol Entzug machen und Matze kann die Tat geschickt dem Richter erklären und erhält keine Strafe!


Das Besondere an diesem Theaterstück: in allen Handlungsabschnitten,  wo die vier  Hauptdarsteller (Matze, Lea und deren Eltern) nicht weiter wissen oder sich unschlüssig sind, kommt das Publikum zum Einsatz! Die vier Zuschauergruppen gaben also jeweils einem der Hauptdarsteller Tipps, die dann umgesetzt wurden. Die weiteren Handlungen wurden improvisiert und das ist eine wirklich großartige Leistung von den Darstellern. Die Schauspieler wissen also am Anfang des Theaterstücks auch nicht, wie es enden wird. Diese Form des Theaters heißt: ,interaktives Theater“. Wir Schüler konnten also unsere eigenen Erfahrungen oder auch Erlebnisse an die Personen auf die Bühne bringen. Ich glaube, dass dieser Theaterbesuch eine tolle Bereicherung für unseren Deutschunterricht war.