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London 2010

Am Morgen begaben sich 23 Schüler der Q1, Herr Hahn und Frau Sandmann zum Flughafen Berlin – Schönefeld, um nach London zu fliegen. Dort sollten wir einige interessante Tage verbringen und unsere Kenntnisse der englischen Sprache und Kultur vertiefen.


Wir waren in einem einfachen Hotel untergebracht, das aber sehr zentral gelegen war und sich somit hervorragend als Ausgangspunkt für unsere Ausflüge eignete. Der Stadtteil Bayswater, in dem unser Hotel lag, ist ein Beispiel für das multikulturelle Miteinander in der britischen Hauptstadt. Persische, mexikanische und italienische Restaurants, libanesische Teestuben und türkische Läden inklusive eines babylonischen Sprachgewirrs ließ uns teilweise vergessen, dass wir uns in einer englischen Stadt befanden.


Nachdem wir am Montag die nähere Umgebung des Hotels erkundet hatten, standen für die folgenden Tage viele interessante Programmpunkte auf der Tagesordnung. Am Dienstag mussten wir jedoch spontan die Pläne ändern, da die U-Bahn bestreikt wurde. Deshalb begaben wir uns zu Fuß zu den Sehenswürdigkeiten in der unmittelbaren Umgebung. Wir durchquerten Kensington Garden und besichtigten anschließend, je nach Geschmack eines der kostenlosen Museen, wie z.B. Science Museum, Victoria and Albert Museum oder das Natural History Museum. Im NHM blickten wir sogar einem T-Rex direkt in die Augen und konnten das Erdbeben im japanischen Kobe realitätsnah nacherleben. Einige von uns ließen sich danach überreden, noch bis zu Harrod`s zu laufen, dem legendären Londoner Kaufhaus.

 

Nachdem wir gefühlte 120 Kilometer gelaufen waren, kehrten wir am Nachmittag zu unserem Hotel zurück.


Am Mittwoch stand eine Stadtführung zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Zentrums auf dem Plan. Unter anderem beobachteten wir die Wachablösung am Buckingham Palace und genossen das Gewimmel der Menschen und Tauben am Trafalgar Square. Als Höhepunkt des Tages wartete am Abend eine englischsprachige Führung auf den Spuren von Jack the Ripper auf uns. Vom Regen durchnässt, aber um einige schaurige Informationen reicher, kehrten wir schließlich nach Bayswater zurück.


Am Donnerstag Vormittag stand die Begegnung mit Shakespeare auf dem Programm. Wir wurden durch den originalgetreuen Nachbau des Globe Theatre geführt und erhielten einen Einblick in die Aufführungspraxis zur damaligen Zeit. Nachdem wir noch das dazu gehörende Museum besichtigt hatten, konnten wir den Rest des Tages für abschließende Recherchen zu unseren Facharbeiten nutzen.


Am Freitag hieß es dann leider Abschied nehmen. Nach einer langen Rückreise auf Grund einer Verspätung unseres Abflugs erreichten wir erschöpft, aber zufrieden gegen Mitternacht den Ausgangsort unserer Reise: Luckau.