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Berlin-Cottbus-Wolfsburg: naturwissenschaftliche Projekte

Naturwissenschaftliche Projekte in der Umgebung von Luckau
Leitung: Herr Rumi


Unsere Fahrt begann vor dem Bohnstedt-Gymnasium Luckau. Wir fuhren mit dem Bus zur Technischen Universität in Berlin. Unser Thema für diesen Tag war Elektronik – „Bau einer einfachen elektronischen Schaltung“.


Als erstes bekamen wir eine Einführung in das Thema Elektrotechnik. Durch eine Powerpoint-Präsentation und einen Vortrag wurden uns erst die grundlegenden Sachen zur Elektrotechnik erklärt. Dann wurden uns Stück für Stück die einzelnen Bauteile erklärt.


Nachdem wir die Theorie abgeschlossen hatten, wurden wir in die Praxis der Elektrotechnik eingeführt. Als erstes sollten wir auf einer Steckplatine einzelne Bauteile nach bestimmten Mustern anordnen. Dies diente zum Erlangen des Grundverständnisses einer elektrischen Schaltung. Nachdem wir einige verschiedene Schaltkreise gesteckt hatten, ging es zum zweiten Teil der Praxis über. Nun wurde uns das Löten beigebracht. Wir fingen an, kleine elektronische Bauteile auf Lochrasterplatinen zu löten. Nachdem wir das Löten perfektioniert hatten, fingen wir an, die elektrische Schaltung zu bauen. Es handelte sich hierbei um eine Leuchtdiode, deren Farbe geändert werden konnte. Wir bekamen eine vorgefertigte Platine und löteten die einzelnen Bestandteile nach Plan an die Platine. Die ersten Leuchtdioden waren jedoch defekt, so dass alle die Leuchtdioden erneut anlöten mussten.


Nun kam der letzte Teil unseres Programms, der Besuch in der Hochspannungshalle. Wir durften erfahren, wie es sich anfühlt, einige tausend Volt durch den Körper „fließen“ zu lassen.

 

Anschließend wurden uns Leuchtstoffröhren überreicht, die wir in die Nähe der Teslaspule halten sollten. Sie begannen zu leuchten, ohne Kontakt mit der Spule zu haben. Als Abschluss bildeten wir noch eine Kette und die erste Person berührte die Teslaspule. Es war ein sehr interessanter Tag, sowohl von der theoretischen aber auch von der praktischen Seite.


TU Berlin

Eine Fahrt durch den Tagebau Jänschwalde mit Besuch des Kraftwerkes

Am Dienstag starteten wir um 8 Uhr vor dem Gymnasium und kamen pünktlich um 9 Uhr im Verwaltungsbereich des Tagebaus Jänschwalde an. Hier wurde uns durch eine Präsentation die Tagebaue Jänschwalde und Cottbus-Nord vorgestellt und gezeigt, wie an beim Fördern von Braunkohle vorgeht.


Anschließend fuhren wir in einem speziellen Bus direkt in den Tagebau Jänschwalde rein und schauten uns die Förderbrücke, den Bagger und die renaturierte Umgebung an.


Dann führen wir rüber zum Kraftwerk Jänschwalde und aßen erst einmal Mittag. Danach erfuhren wir alles Wissenswerte über das Kraftwerk. Nach dem Vortrag machten wir eine Tour auf dem Kraftwerksgelände mit unserem Bus, bei der wir vorher mit Head-Sets und Helm ausgestattet wurden. Wir gingen in das Gipslager, in die Gipsmühle und in den Block 3, wo wir ganz nach oben fuhren bzw. gingen, und die Turbinen, Steuerung und Überwachung, die Förderbrücken und die Brennöfen sahen. Nach diesem gelungenen Tag ging es wieder zurück nach Luckau.


 

Kraftwerk Jänschwalde

Ein Tag am Helmholtz Zentrum Berlin

Am dritten Tag unserer Kursfahrt waren wir im Helmholz Zentrum Berlin, wo wir uns etwas über Intelligente Materialien anhörten. Zudem wurden wir über einen Großteil des Campus geführt.

 

Anfängliche Schwierigkeiten wie z.B. das niemand Geld auf seinen Besucherausweisen hatte bis auf Herr Rumi der sich gleich einen Kaffee genehmigte oder, dass eine von uns ihren Personalausweis nicht dabei hatte und wir schon dachten das sie gleich standrechtlich erschossen wird (was zum Glück nicht passierte), waren schnell vergessen als wir hörten, was für faszinierende Sachen es dort gab.


Neben einem Forschungsreaktor und Unmengen an flüssigem Stickstoff, mit dem wir später noch einigen Spaß hatten, wurden wir über die Herkunft des Namens Helmholz und andere Dinge informiert. Danach durften wir einige Experimente durchführen.

 


Als erstes sollten wir einige Stoffe ihren Eigenschaften zuteilen. Obwohl wir meist falsch lagen, war es interessant heraus zu finden, was für Stoffe es gibt. Besonders eine magnetische Flüssigkeit hat uns sehr beeindruckt. Als nächstes kam ein Experiment zu einem so genannten Nitinoldraht, der bei Raumtemperatur plastisch verformbar ist, sich dann jedoch bei höheren Temperaturen an seine alte Form "erinnert" und diese wieder annimmt. Im folgenden Experiment haben wir selbst solche Drähte herstellen können. Danach folgte eine Führung über den Campus wo wir unter anderem vor dem Reaktorgebäude standen.


Danach haben wir ein Experiment mit flüssigem Stickstoff durchgeführt und haben nicht nur Gummis eingefroren, sondern auch das ein oder andere Blatt, Stifte und teilweise auch Fingerkuppen. Jedoch ist Niemanden, mit Ausnahme der Blätter, etwas passiert.


Nach diesem Experiment konnten wir, das an diesem Tag Gelernte, in einem Computertest prüfen und erzielten alle gute Ergebnisse, doch die 100% hat niemand geschafft.


Im Großen und Ganzen war es ein sehr gelungener und interessanter Tag. Wir hatten alle unseren Spaß und haben viele neue Sachen erfahren.


Helmholtz-Zentrum Berlin

Die Autostadt in Wolfsburg und das Phaeno

 

Bereits um 6.00 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Wolfsburg. Ein paar Minuten vor um 10.00 Uhr kamen wir in der Autostadt an. Wir wurden schon von unserer Hostess erwartet.

 

Diese führte uns durch die Themenbereiche der Ausstellung LEVEL. In den Bilderstrecken erhielten wir dann noch mehr Informationen die Exponate "Persönlicher Verbrauch", "Nachhaltigkeit bei Volkswagen", "Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit", "Mobilität der Zukunft", "Nachhaltigkeit und Ökonomie" und "Klimawechselwirkungen". Danach gingen wir ins Autohaus, in welchem Autos verschiedener Generationen ausgestellt waren.

 


Im Anschluss konnten wir uns allein in der Autostadt umsehen. So besuchten einige von uns den Autoturm, andere wiederum machten eine Werkstour.


Den Rest des Tages hatten wir Zeit, um uns im phaeno ausgiebig um zu schauen, welches sich in unmittelbarer Nähe zur Autostadt und direkt hinter dem ICE-Bahnhof in Wolfsburg befindet.


phaeno ist eine einmalige Experimentierlandschaft und hält 300 interaktive Phänomene zum Bestaunen und Ausprobieren bereit. Beeindruckend ist die Form des Gebäudes. Im Innern findet man eine offene Landschaft mit Höhlen, Terrassen und Kratern die entdeckt werden wollen.


Leider hatten wir nicht genügend Zeit, um alle 300 Experimentierstationen zu erkunden. Wie toll wäre es, wenn unsere Schule, so tolle Experimentiergeräte hätte. Um 18.00 Uhr wurde das phaeno geschlossen, so dass wir uns auf den Weg nach Hause machten.


Wir waren so von den vielen Eindrücken geschafft, dass im Bus fast alle einschliefen. Gegen 21.30 Uhr kamen wir in Luckau an. Leider war dort für die meisten von uns noch nicht Endstation. Der zweite Teil der Heimreise musste noch bewältigt werden, aber zum Glück konnten wir am nächsten Tag ausschlafen.

 


Pheano Wolfsburg