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"Kloster, Knast, Kultur" - unter diesem Motto findet das zehnjährige Jubiläumsfest im Areal der Luckauer Kulturkirche am 23. Juni 2018 statt

Kein anderes Luckauer Gebäude spiegelt den ungewöhnlichen Verlauf deutscher Geschichte so offensichtlich wieder: im 13. Jahrhundert als „heiliger Ort“ erschlossen, 1747 als Strafanstalt umgewandelt und schließlich am 18. Oktober 2008 als „Kulturgelände“ den Luckauer Bürgern übergeben. Das älteste Gymnasium in Brandenburg befindet sich nur 500 Meter von der heutigen Kulturkirche entfernt, einer der Gründe, warum der Abiturient Martin Rossa die Geschichte dieses Gebäudekomplexes im Rahmen seiner umfangreichen Seminararbeit aufgearbeitet hat. Am 23. Juni 2018 bietet er um 17:00 Uhr interessierten Bürgern und Schülern seine Vorlesung "Kloster-Bauruine-Zuchthaus: ein Luckauer Grundstück, welches Geschichte schrieb" im Klostersaal kostenfrei an. Das Niederlausitz Museum Luckau, Martin Rossa und einige Lehrkräfte des Gymnasiums streben in Zukunft eine enge Zusammenarbeit mit dem Bohnstedt-Gymnasium an, ein den Unterricht ergänzendes Programm kann erarbeitet werden und museumspädagogische Inhalte können in Zukunft auf den Lehrplan der Fächer Geschichte und Politische Bildung abgestimmt werden.